Mai 2026
- Sa, 02.05., 10 UhrRotes Zürich
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Rotes Zürich
Termine
Sa, 02. Mai 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Coop BahnhofbrückeLeitung
Nicola BehrensBeschreibung
Streiks, Demonstrationen und Kongresse sowie Zeitungen und Broschüren von Sozialist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen prägten die Zürcher Arbeiterbewegung und führten zum Roten Zürich der 1930er-Jahre. - Sa, 09.05., 10 UhrLeutschenbach
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Leutschenbach
Termine
Sa, 09. Mai 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Haltestelle Fernsehstudio (Tram 11 oder 12, Bus 781)Leitung
Catherine RutherfoordBeschreibung
Wo einst ausschliesslich Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt waren und der Recyclinghof Hagenholz sowie das Fernsehstudio stehen, wird heute auch gewohnt. Und dies auf vielfältige Art und Weise: In Leutschenbach wohnt man z.B. zur Miete in der autofreien Genossenschaft oder im eleganten Eigenheim hoch über den Dächern dieses Zürcher Quartiers. - Sa, 16.05., 10 UhrDie Langstrasse
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Die Langstrasse
Termine
Sa, 16. Mai und 08. August, 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
LimmatplatzLeitung
Nicola Behrens oder Saro Pepe FischerBeschreibung
Die Ausgehmeile Zürichs, die Aussersihl mit dem Industriequartier verbindet, ist die wohl bunteste und quirligste Strasse der Stadt: Wo sonst finden sich – dicht an dicht – Konzertlokale wie das Volkshaus, Kinos wie das RiffRaff oder Xenix, Theater wie das Sogar und eine breite Palette an „Spünten“. Reich ist die Langstrasse auch an Geschichte und Geschichten: Wir berichten von italienischen Lebensmittelläden und jüdischen Konfektionsgeschäften, von gelungenen Initiativen und missglückten Projekten. - Sa, 23.05., 10 UhrNiederdorf
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Niederdorf
Termine
Sa, 23. Mai 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Neumarkt (beim Brunnen)Leitung
Nicola BehrensBeschreibung
Vor hundert Jahren galten die dichten Häuserzeilen im Niederdorf nicht als malerisch, sondern als sanierungsbedürftig. Es kam zu radikalen Abbruchmassnahmen: Enge Gässchen wurden zu Strassenzügen ausgebaut. Zu guter Letzt jedoch siegte der Charme des Alten. - Sa, 30.05., 10 UhrDas jüdische Zürich – einst und heute
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Das jüdische Zürich – einst und heute
Termine
Sa, 30. Mai und 05. September, 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Kunsthaus Zürich (Vor Eingang Altbau)Leitung
Ralph WeingartenBeschreibung
Knapp fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Wieso kamen sie hierher? Wo lebten sie? Womit bestritten sie ihren Lebensunterhalt? Wo beteten sie, wo wurden sie beerdigt?In der Altstadt suchen wir nach Spuren der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde.1436 wurden die jüdischen Familien aus Zürich ausgewiesen. Erst ab 1862 durften wieder jüdische Gemeinden in Zürich entstehen. Wir erläutern, wie sich diese seit der Gleichberechtigung in die Gesellschaft integriert haben und wie vielfältig die jüdische Bevölkerung, die etwa 7’000 Personen zählt, heute in Zürich lebt.
Juni 2026
- Sa, 06.06., 10 UhrMigrationsgeschichten
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Migrationsgeschichten
Termine
Sa, 06. Juni 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Café Odeon (Eingang)Leitung
Ursina Klauser und Fränzi KreisBeschreibung
Seit Jahrhunderten ist Zürich ein Ort von Migration. Wer kam im Mittelalter in die von Mauern umgebene Stadt? Welche Institutionen und Gewerbe blühten dank Zuwandernden auf? Wie kommt man vom Alten Botanischen Garten nach St. Petersburg? Was hat Zürichs erste katholische Kirche mit Migration zu tun? Und wie gingen eigentlich die Behörden zu unterschiedlichen Zeiten mit Migration um? Dies und vieles mehr erfahren Sie auf diesem Rundgang, der Sie auf den Spuren von Einwandernden und Auswandernden von der Zürcher Altstadt an den Helvetiaplatz führt.</span> - Sa, 13.06., 10 UhrJüdisches Leben im Spätmittelalter
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Jüdisches Leben im Spätmittelalter
Termine
Sa, 13. Juni 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Münsterplatz (beim Brunnen)Leitung
Ralph WeingartenBeschreibung
Dieser Stadtrundgang führt an Orte, die für das jüdische Leben im spätmittelalterlichen Zürich von Bedeutung waren. Es sind Orte der geistlichen und weltlichen Machtzentren sowie des Alltagslebens. An Ort wird erlebbar, welche übergeordneten politischen, juristischen, religiösen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen das Leben der jüdischen Bevölkerung in der damaligen Stadt bestimmten. - Sa, 20.06., 10 UhrZürich West
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Zürich West
Termine
Sa, 20. Juni 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
RöntgenplatzLeitung
Paul ErzingerBeschreibung
Ist das ehemalige Industriequartier ein Vorzeigekind für städtebauliche Entwicklungen? Erfahren Sie vor Ort mehr über aktuelle und künftige Projekte in Zürich West. - Sa, 27.06., 10 UhrWohnkrise im Kreis 9
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Wohnkrise im Kreis 9
Termine
Sa, 27. Juni 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Hohlstrasse 418, bei Haltestelle SBB-WerkstätteLeitung
Sabeth TödtliBeschreibung
Die Wohnkrise trifft Verdichtungsgebiete wie den Kreis 9 besonders stark. Teure Neubauten ersetzen ältere Siedlungen, Hochhäuser prägen das Stadtbild – günstiger Wohnraum geht verloren, angestammte Bewohner:innen werden verdrängt. Auf dem Rundgang durch das Letziquartier hören wir von der historischen Entwicklung der Quartiere, lernen die wichtigsten Grossgrundbesitzer:innen kennen, besuchen Orte des Widerstands und erörtern so am Beispiel des Kreises 9 unterschiedliche Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätze der aktuellen Wohnkrise.
Juli 2026
- Sa, 04.07., 10 UhrDie Prunkstrasse Zürichs
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Die Prunkstrasse Zürichs
Termine
Sa, 04. Juli 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Hauptbahnhof (unter dem Engel)Leitung
Nicole BilleterBeschreibung
Die Bahnhofstrasse steht heute für den Wirtschaftsstandort Zürich schlechthin. Dies war aber nicht immer so. Der Rundgang zeichnet nach, wie und weshalb aus dem einstigen Wohnviertel am Fröschengraben die Zürcher Prunkstrasse entstand. Sie erfahren, weshalb die Behörde beschloss, ein neuartiges Quartier zu schaffen, welche Art Einspruch es dagegen gab und welche Massnahmen ergriffen wurden, um den Plan umsetzen zu können. - Sa, 11.07., 10 UhrArmut
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Armut
Termine
Sa, 11. Juli 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
LindenhofLeitung
Nicola BehrensBeschreibung
Selbst in der reichen Stadt Zürich sind seit jeher Menschen von Armut, von materiellen Entbehrungen und mangelnden Handlungsperspektiven betroffen. Heute zählen Alleinerziehende, Unterhaltspflichtige, kinderreiche Familien, wenig qualifizierte Arbeitnehmende, Migrant*innen sowie Alleinstehende zu den Risikogruppen. Welche Umstände führen in die Armut? Wie zeigt sich diese im Alltag der Betroffenen? Und mit welchen Strategien versucht wer, der Armut entgegenzuwirken? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Rundgang in historischer und aktueller Perspektive. - Sa, 18.07., 10 UhrQuer durch Wipkingen
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Quer durch Wipkingen
Termine
Sa, 18. Juli 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Bucheggplatz (beim Kiosk)Leitung
Saro Pepe FischerBeschreibung
Ab den 1960er-Jahren wird Wipkingen vom Verkehr erdrückt, wehrt sich schliesslich und blüht im neuen Jahrtausend auf wie kaum ein zweites Zürcher Quartier. Angefangen beim Bahnhof Letten bis hin zum Röschibach- und Wipkingerplatz befinden sich hier derzeit zentrale Orte in einem fulminanten Umbruch. Der Rundgang, der quer durch den Stadtteil führt und rund zweieinhalb Stunden dauert, spürt den Gründen für die «Auferstehung» Wipkingens nach. - Sa, 25.07., 10 UhrHottingen
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Hottingen
Termine
Sa, 25. Juli 10 UhrTreffpunkt
Gemeindezentrum Hottingen (Gemeindestr. 54)Leitung
Isabelle und Urs Nägeli (zu Gast)Beschreibung
Ein Quartierspaziergang mit Blicken in die Vergangenheit. Hottingen - einst Teil verschiedener Obervogteien, im 19. Jahrhundert eine eigenständige Gemeinde und heute primär ein ruhiges Wohnviertel der Stadt Zürich.
August 2026
- Sa, 01.08., 10 Uhr1968
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1968
Termine
Sa, 01. August 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Landesmuseum (Eingang)Leitung
Nicola Behrens oder Nicole BilleterBeschreibung
Aufbruchstimmung in der westlichen Welt: Proteste und Krawalle sowie neu gefundene Freiheiten prägten die soziale Bewegung von 1968. In der Limmatstadt wurden zu jener Zeit Themen wie „Freie Liebe“, „Feminismus“, „Kritik an den USA“ oder „Umgang mit Heimkindern“ kontrovers diskutiert. Die Auseinandersetzung zwischen vorwiegend jungen Menschen und dem Establishment eskalierte im Juni 1968: Es kam zum „Globus-Krawall“. - Sa, 08.08., 10 UhrDie Langstrasse
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Die Langstrasse
Termine
Sa, 16. Mai und 08. August, 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
LimmatplatzLeitung
Nicola Behrens oder Saro Pepe FischerBeschreibung
Die Ausgehmeile Zürichs, die Aussersihl mit dem Industriequartier verbindet, ist die wohl bunteste und quirligste Strasse der Stadt: Wo sonst finden sich – dicht an dicht – Konzertlokale wie das Volkshaus, Kinos wie das RiffRaff oder Xenix, Theater wie das Sogar und eine breite Palette an „Spünten“. Reich ist die Langstrasse auch an Geschichte und Geschichten: Wir berichten von italienischen Lebensmittelläden und jüdischen Konfektionsgeschäften, von gelungenen Initiativen und missglückten Projekten. - Sa, 22.08., 10 UhrDada
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Dada
Termine
Sa, 22. August 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Café Odeon (Eingang)Leitung
Gabriela Blumer KampBeschreibung
Dada ist schräg, witzig, intelligent. Dada ist ernsthaft, politisch, entlarvend. Und Dada wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Zürich erfunden. Der Rundgang folgt den Spuren dieser originellen künstlerischen und literarischen Bewegung. - Sa, 29.08., 10 UhrNeu-Oerlikon
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Neu-Oerlikon
Termine
Sa, 29. August 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Haltestelle Bahnhof Oerlikon NordLeitung
Paul Erzinger oder Catherine RutherfoordBeschreibung
Neu-Oerlikon: das boomende Zentrum am Stadtrand. Vor zwanzig Jahren wurden – unter der Ägide von Ursula Koch, der damaligen Vorsteherin des Hochbaudepartements – die Sonderbauvorschriften für dieses Stadtgebiet erlassen. Heute prägen zahlreiche, unterschiedliche Wohnsiedlungen und Parks das Quartier. Wie lebt es sich hier wohl?
September 2026
- Sa, 05.09., 10 UhrDas jüdische Zürich – einst und heute
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Das jüdische Zürich – einst und heute
Termine
Sa, 30. Mai und 05. September, 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Kunsthaus Zürich (Vor Eingang Altbau)Leitung
Ralph WeingartenBeschreibung
Knapp fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Wieso kamen sie hierher? Wo lebten sie? Womit bestritten sie ihren Lebensunterhalt? Wo beteten sie, wo wurden sie beerdigt?In der Altstadt suchen wir nach Spuren der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde.1436 wurden die jüdischen Familien aus Zürich ausgewiesen. Erst ab 1862 durften wieder jüdische Gemeinden in Zürich entstehen. Wir erläutern, wie sich diese seit der Gleichberechtigung in die Gesellschaft integriert haben und wie vielfältig die jüdische Bevölkerung, die etwa 7’000 Personen zählt, heute in Zürich lebt. - Sa, 12.09., 10 UhrZürich wird fotografiert
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Zürich wird fotografiert
Termine
Sa, 12. September 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Hauptbahnhof (unter dem Engel)Leitung
Saro Pepe FischerBeschreibung
Im Oktober 1839 – nur gerade einen Monat nachdem nachdem Louis Daguerre in Paris der Welt sein fotografisches Verfahren vorgestellt hatte – fand in Zürich die erste Foto-Ausstellung statt. Der Rundgang widmet sich der Entwicklung der Fotografie im 19. Jahrhundert. Er führt Sie zu Spuren, welche die Fotografie auf ihrem Weg hin zum Massenmedium in der Stadt hinterlassen hat. Möchten Sie wissen, wer die Protagonist*innen der neuen Kunstform waren? Welche Orte sie in Zürich geprägt und besonders gerne abgelichtet haben? Was „Daguerreotypie“ meint und wo einst die grossen Porträt-Fotostudios beheimatet waren? Wenn ja, dann besuchen Sie diesen Rundgang. - Sa, 19.09., 10 UhrZürich Süd
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Zürich Süd
Termine
Sa, 19. September 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Eingang SaalsporthalleLeitung
Paul ErzingerBeschreibung
Mit Zürich Süd werden längst nicht mehr nur die Allmend oder die A3 assoziiert, sondern auch Begriffe wie „Greencity“ oder „Sihlbogen“. Der Rundgang widmet sich primär diesen neueren baulichen Entwicklungen und befasst sich ausführlich mit der Konzeption und Entstehung der 2'000 Watt-Areale in Zürich-Wollishofen. - Sa, 26.09., 10 UhrHäusernamen
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Häusernamen
Termine
Sa, 26. September 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Zunfthaus zur Meisen (Hofseite)Leitung
Gabriela Blumer KampBeschreibung
Nomen est omen: Auf diesem Rundgang erfahren Sie, was die Namen der Altstadthäuser über deren Geschichte verraten.
Oktober 2026
- Sa, 03.10., 10 UhrZürcher Alltag um 1900
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Zürcher Alltag um 1900
Termine
Sa, 03. Oktober 10 Uhr sowie auf AnfrageTreffpunkt
Rudolf-Brun-Brücke (beim Heimatwerk)Leitung
Nicole BilleterBeschreibung
Wie lebte man an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert? Der Rundgang berichtet vom Leben von Angepassten und Aussenseiter*innen, vom Leben von Fabrikarbeiter*innen, Dienstmädchen und Kunstschaffenden. Es wird geschildert, wie damals gewohnt wurde, welche Transportmittel en vogue waren, wie man in den hochmodernen neuen Warenhäusern einkaufte und wie sich wer vergnügte, um dem oftmals tristen Alltag zu entkommen.